Felix Hermann, Leiter J.P. Morgan Asset Management in Deutschland, im Gespräch mit BVI-Chef Thomas Richter

Shownotes

Erfahren Sie in unserem aktuellen Podcast, was der Umbruch in der privaten Altersvorsorge konkret für Sparerinnen und Sparer bedetuet, welche staatlichen Vorgaben erfüllt werden müssen und was ein guter Anbieter liefern sollte.

Im Mittelpunkt steht die häufig unterschätzte Rolle der Beratung: Sie endet nicht mit dem Abschluss, sondern umfasst eine langfristige Begleitung der Anlegerinnen und Anleger. Daneben geht es um praktische Fragen, die sich durch die Reform ergeben – etwa welche Kosten auf Anlegende zukommen, welche Kriterien neben den Kosten entscheidend sind und wie die Entnahmephase im Detail gestaltet werden soll.

Jetzt mehr zum Altersvorsorge-Angebot von J.P. Morgan Asset Management erfahren: Bereit fürs Altersvorsorgedepot – mit Lösungen von J.P. Morgan Asset Management | J.P. Morgan Asset Management

Transkript anzeigen

00:00:01: Eine neue Ära der privaten Altersvorsorge.

00:00:05: Felix Germann, Deutschlandchef von JP Morgan Asset Management

00:00:09: im

00:00:09: Gespräch mit BVI-Geschäftsführer Thomas Richter zum Alters-Vorsorgedepot.

00:00:14: Lieber Richter, herzlichen Dank, dass Sie sich heute die Zeit nehmen um mit uns über ein ganz wichtiges und ganz aktuelles Thema zu sprechen!

00:00:31: Der Paradigmenwechsel in der privierten Altersversorge ist derzeit in aller Munde.

00:00:36: Trotzdem bleiben sehr viele Fragen für ganz viele Menschen offen.

00:00:39: Was heißt das konkret, was ändert sich und für wen?

00:00:42: Lassen Sie uns das doch mal gemeinsam sortieren.

00:00:44: Sehr gerne Herr German!

00:00:46: Vielleicht einmal zum Einstieg wenn sie Altersvorsorge in Deutschland in einem Satz beschreiben müssten.

00:00:51: Wo stehen wir heute?

00:00:52: Am Anfang... Das ist jetzt ein Riesenschritt mit dem Altersforsorge-Depot Denn es is der Durchbruch.

00:01:01: Der Deich ist gebrochen Die Mauer hat eine Bräsche Und die geht auch nicht wieder zu.

00:01:07: Und die Mauer oder der Deich waren ein System aus Garantien und Leibrenten, also Rentenversicherungen bis zum Tod das in Deutschland bis jetzt gehalten hat.

00:01:21: Bis jetzt war Altersvorsorge immer gekoppelt an solche Garantie und an Leibrente.

00:01:29: Das ist in Deutschland seit Jahrzehnten so, es ist schon immer so.

00:01:32: Und das hat Lebensversicherung in einen quasi Monopol versetzt.

00:01:36: Denn nur Lebensversicherung können Librenten anbieten und auch bei den Garantien tun sie sich natürlich deutlich leichter als Vorgesellschaft.

00:01:46: Man hat also damit letzten Endes in Deutschland eine Altersvorsorge aufgebaut mit staatlicher Unterstützung, mit Steuervorteilen zum Beispiel nicht zuletzt auch bei Riester die dazu geführt hat dass die Produkte in Staatsanleihen investiert haben größtenteils und damit sehr niedriger Inditen hatten.

00:02:05: Und je niedrige die Zinsen wurden dass du schlechter wurde dann auch die Rendite.

00:02:11: Dieses System hat letzten Endes nicht auf Aktien vertraut, hat letztendlich nicht auf den Kapitalmarkt vertraute sondern es war ein Anleihen-Lebensversicherungssystem.

00:02:24: und das ist jetzt weg!

00:02:26: Und die Bresche in der Mauer ist der Wegfall der Garantie und der Wegfalt der Verpflichtung eine Leibrente bis zu seinem Tod abschließen zu müssen.

00:02:35: damit Gibt es jetzt Waffengleichheit?

00:02:38: Offenen Wettbewerb zwischen Lebensversicherungen, Vorgesellschaften und Banken.

00:02:43: Und deswegen werden wir jetzt auch in Zusammenhang mit dem Altersvorsorgeprodukt einen immensen Wett-Bewerber leben.

00:02:50: Das wird sich in den nächsten Wochen an der Werbung schon zeigen.

00:02:53: Ich rechne eigentlich mit der größten Werbekampagne die die deutsche Finanzindustrie je gestartet hat.

00:03:00: Es dürfte mehr werden als bei der Telekom Aktie damals.

00:03:04: Das ist jetzt die Bresche und es geht los mit der privaten Altersvorsorge, mit der dritten Säule, mit dem Alters-Vorsorge-Depot und dem Standardprodukt.

00:03:13: Aber es ist trotzdem erst der Anfang weil dadurch dass dieser Ritz in der Mauer nicht mehr zuzumachen ist wird jetzt auch Kapitalmarktanlage in der ersten und dann auch irgendwann in den zweiten Säulen kommen.

00:03:27: Und wir wissen ja schon in der aktuellen Diskussion nach dem Bericht der Alterssicherungskommission in Berlin, dass sich das Finanzministerium Gedanken macht über Kapitaldeckung in der gesetzlichen Rente.

00:03:41: Das würde bedeuten, dass also das reine Umlageverfahren ergänzt wird um ein Element der Kapitaldeckung.

00:03:50: Das heißt im Moment funktioniert es ja so, dass was an Arbeitnehmern an Renten beiträgen – im Moment sind's an die deutsche Rentenversicherung zahlt, wird mehr oder weniger im gleichen Moment ausgezahlt als Rente an die Rentner.

00:04:07: Also die eine Seite zahlt ein das wird dann von der deutschen Renten Versicherung verteilt und die andere Seite hat es dann als Rnte.

00:04:16: also sozusagen läuft durch Es wird nicht investiert.

00:04:20: Es wird nun in irgendwo Geld zurückgelegt.

00:04:23: Das soll jetzt kommen.

00:04:24: Der Plan ist Man erhöht den Rentenbeitrag von Achtzehn Komma Sechs um zwei Prozentpunkte auf zwanzig Komma Fünf oder Zwanzig Kommar Sechs.

00:04:32: Da stehen noch viele Fragezeichen im Raum, weil das natürlich die Lonebenkosten erhöhen.

00:04:37: Die Anliegen in Lonebenkostens sind in Deutschland ohnehin schon sehr hoch.

00:04:40: Die Arbeitgeber werden es nicht so gut finden.

00:04:43: wie auch immer.

00:04:44: ob das so kommt und ob das ein Gesetz wird weiß im Moment niemand.

00:04:48: Das dürfte schwierig werden aber der Plan ist jetzt das so zu machen Und dann hätten wir natürlich einen riesigen Markt auch in Deutschland, und das würde die ganze Rentenversicherung ändern.

00:04:59: Dann wird in einem dritten Schritt noch die betriebliche Altersvorsorge gekommen.

00:05:05: Jetzt ist ja das Alters-Vorsorge-Depot der erste Schritt von denen Sie beschrieben haben.

00:05:11: Das hat aber eine ganze Menge mit Beratung zu tun.

00:05:14: Wenn Sie in dem Kontext über Beratungen nachdenken, was glauben Sie, wird wichtig für Altersforsorgedepots sein?

00:05:20: Ich bin der Meinung, dass die Beratung von vielen unterschätzt wird.

00:05:24: Die Beratungen werden eine ganz entscheidende Rolle spielen.

00:05:27: Wir wissen das nämlich schon von den bestehenden Riesterprodukten.

00:05:31: Das System des Altersvorsorge-Depots ist ja in einigen Teilen dem Riestervertrag sehr ähnlich.

00:05:38: Also es gibt für die Reichen einen Steuervorteil und für die Armen eine staatliche Zulage Und darüber entscheidet eine Zulagenstelle Also letzten Endes eine Behörde und damit sind sie bei Anträgen, die gestellt werden müssen.

00:05:53: Und dann gibt es Zulagen für Kinder bis in heute also im Altersvorsorge-Depot höher als bei Riester.

00:05:58: aber vom System ist es das gleiche Kinder kriegen Geld vom Staat.

00:06:03: Jetzt haben Sie einen Sparer der Spare heiratet.

00:06:07: Plötzlich musste es natürlich auch in dem Vertrag berücksichtigt werden und irgendwann lassen sie sich dann wieder scheiden.

00:06:14: Dann gibt's ein Familiengerichtsurteil irgendwoher.

00:06:18: Und was macht dann der Sparer?

00:06:20: Er geht zu seinem Anbieter und sagt, das Gericht hat jetzt entschieden beim Versorgungsausgleich.

00:06:24: So und so viel kriegt meine Frau.

00:06:26: Könnten Sie das mal

00:06:27: auseinandertividieren?".

00:06:28: Ja wer macht das?

00:06:30: Die KI?

00:06:31: Nein!

00:06:32: Die KI wird nicht so schnell in der Lage sein einen Familiengerichtsurteil so zu interpretieren dass dann die Vermögensverhältnisse in diesem Altersvorsorgedepot sauber getrennt werden entsprechend den Vorgaben des Urteils.

00:06:44: also das sind erhebliche Manuelle Leistungen, die dazu erbringen sind und deswegen ist das Service ganz entscheidend.

00:06:52: Die Leute werden beim Anbieter anrufen und sagen was soll ich jetzt machen?

00:06:56: Wo kann ich meine Zulage beantragen?

00:06:58: Was muss ich in meiner Steuererklärung schreiben?

00:07:00: Ich habe ein Kind gekriegt!

00:07:01: Wie geht denn das jetzt?

00:07:02: Und so weiter...

00:07:03: Das heißt aber so wie es sich verstehe, es geht weit über die ursprüngliche Vertriebsberatung nenn ich's mal hinaus eigentlich eher ein Modell von dauerhafter Beratung?

00:07:12: Ja

00:07:12: Absolut.

00:07:13: Und das ist eben etwas, was einige Anbieter meines Erachtens noch erheblich unterschätzen.

00:07:19: Das ist nicht einfach ein ETF-Sparplan.

00:07:22: Da ist staatliches Geld involviert da redet der Staat mit Der Staat hat Vorgaben gemacht und der Staat schießt Geld rein und zwar erhebig.

00:07:31: Also in den ersten Jahren rechnet das Finanzministerium mit fünf bis sechs Milliarden Euro.

00:07:36: Es steigt natürlich im laufenden Zeit an aber es ist schon richtig Geld Und deswegen ist es klar, dass es dadurch auch vorgaben gibt staatliche Vorgaben und die müssen erfüllt werden.

00:07:46: Das ist dann am Ende natürlich Service.

00:07:50: Das Produkt ist doch am Ende wieder relativ komplex geworden und die Komplexität macht das halt für den Autonomalverbraucher nicht so ganz einfach und deswegen wird er Hilfe brauchen.

00:08:02: In dem Zusammenhang also Service ist wichtig.

00:08:05: was glauben Sie sind Faktoren neben den reinen Kosten?

00:08:09: die für den Anleger wichtig sind, wenn sich der Anlegger für ein Allesvorsorge-Dipol entscheidet?

00:08:15: Am Anfang sieht er nur die Kosten.

00:08:16: Weil niemand hat eine Kristallkugel und weil niemand weiß was am Ende nach dreißig Jahren oder vielleicht nach fünfzig Jahren als Anlageergebnis rauskommt.

00:08:25: Das heißt das erste was man sieht sind die Kosten.

00:08:27: deswegen da haben sie völlig recht.

00:08:29: Kostens sind ein wichtiger Faktor.

00:08:31: Das zweite ist aber natürlich auch – und das ist das Entscheidende – die Gesamtrendite.

00:08:37: Das billigste Produkt ist immer noch schlechter als ein teureres Produkt mit einer besseren Rendite.

00:08:43: Das Problem ist nur, man weiß es nicht im Voraus und deswegen ist natürlich auch entscheidend dass man einen Anbieter hat mit guten Track record, mit guten Produkten der also vorweisen kann das da gute Anlage Ergebnisse in der Vergangenheit erzielt worden sind.

00:09:01: Und jetzt hören wir trotzdem oft wenn wir mit privaten Mistoren sprechen, dass die Beitragsgarantie sehr ansprechend Was würden Sie denen entgegeln?

00:09:09: Das Garantien teuer sind.

00:09:11: Man kann von den Leuten nicht erwarten, dass sie den Zusammenhang verstehen.

00:09:16: Wenn mir einer sagt was mal auf ich garantiert ihr das du magst keine Verluste dann gibt mir das auch ein gutes Gefühl erst wenn er mir dann erklärt welchen hohen Preis ich dafür zu bezahlen habe Dann fange vielleicht an darüber nachzudenken ob es das richtige Modell ist.

00:09:32: Die Garantie führt nämlich dazu... das haben wir ja bei Riester so gehabt dass man die Aktienquote reduzieren muss.

00:09:40: Abhängig von der Höhe der Zinsen und je niedriger die Zins sind, desto niedrige ist die Aktientquote.

00:09:45: Weil mit den Zinsn kann ich als Anbieter natürlich prognostizieren an meinen Ergebnisprognostizin.

00:09:51: Ich weiß wie viele Zinsnen ich an einem bestimmten Tag habe Und wenn dann der Kunde die Garantie zieht Dann kann ich das mit meinem Anlein bedienen.

00:10:00: Mit Aktien, wenn sie gerade im Keller sind nicht.

00:10:02: Wo kommt denn das Geld her?

00:10:04: Die Aktien laufen grade schlecht.

00:10:06: Deswegen nehme ich anleihen.

00:10:08: Anleihen unterliegen eben dem Risiko eine sehr niedrige Rendite und möglicherweise noch sinkende Renditen, wenn die Zinsen fallen.

00:10:16: Das das am Ende dann wahnsinnig teuer ist sieht man bei Riester wo also einige Verträge überhaupt ganz geringe Renditen haben.

00:10:23: Wenn das der Kunde dann versteht und wenn man ihm gleichzeitig sagt dass über Zeiträume von zwanzig dreißig vierzig Jahren es statistisch kein Verlustrisiko bei Aktien gab in den letzten hundert Jahren.

00:10:36: Dann überlegt er sich vielleicht, naja wenn das tatsächlich Risiko mit Aktien gegen Nullen geht dann zahle ich doch nicht den Preis, den ich da für eine Garantiezahl diese Opportunitätskosten die mir der Garantie verbunden sind.

00:10:50: aber dass muss man halt den Leuten erklären und darf nicht erwarten.

00:10:55: ist auch kein Finanzbildungsproblem dass die Leute sowas wissen.

00:10:59: Also das ist dann auch wieder eine Aufgabe des Beraters, aber natürlich wird es Berater geben, die sichs leicht machen und sagen hier ist ne Garantie kann nix passieren.

00:11:10: Altersvorsorge der muss doch offenbar sicher gehen oder?

00:11:12: Das ist noch nichts zum spekulieren.

00:11:14: Nein, ich brauche im Alter unbedingt was selbstverständlich ja und dann kaufen sie eine Lebensversicherung.

00:11:19: Das wird auch jetzt wieder so vorkommen!

00:11:22: Ist das nur eine Leistung, die in Anfangsszeichen der Berater bringen muss?

00:11:25: oder wie kann die Essenmanagementindustrie da mithelfen.

00:11:28: Wir machen ja viel Aufklärungsarbeit in dieser Hinsicht und wir wären nicht da, wo wir jetzt sind nämlich bei einem Produkt ohne Garantiezwahl wenn uns das nicht so ein Stück gelungen wäre.

00:11:41: aber direkt im Gespräch mit den Kunden, da denke ich ist es schon auch Aufgabe des Beraters darauf hinzuweisten.

00:11:49: Ich glaube aber auch dass die Medien- und Verbraucherschützer einiges an Aufklärung leisten werden Und

00:11:55: eine große Rolle spielen müssen.

00:11:57: Was mir auffällt in der aktuellen Diskussion, es wird ganz viel beschrieben über das Ansparen und wie das Ansparen am besten funktionieren kann.

00:12:06: Was mir oft auffält ist dass ganz wenig über das Auszahlen gesprochen wird also Richtung Lifecycle Management Entnahmephase.

00:12:14: Ja, kann ich schon verstehen?

00:12:15: Ist ja noch so weit weg!

00:12:17: Also wenn ich jetzt dreißig Jahre alt bin und mir Gedanken mache über ein Produkt dann bin ich ja schon mal zufrieden wenn ich weiß wie die nächsten dreizig vierzig Jahre laufen wird.

00:12:26: Was danach ist, das ist ja so weit weg.

00:12:29: Aber Sie haben schon recht!

00:12:30: Die Auszahlphase hat eine große Bedeutung und deswegen gibt es sogar bei dem Standardprodukt, dass jeder Anbieter auch anbieten muss.

00:12:38: Jeder kann ein altes Vorsorgedepot als Premium-Produkt auf den Markt bringen, ist aber gezwungen gleichzeitig auch einen Standardproduk ins Schaufenster zu stellen.

00:12:48: Und da gibt es ja eine gesetzliche Voreinstellung für relativ primitives Lebenszyklusmodell mit Umschichtung.

00:12:57: Also es spielt schon eine Rolle, das hat auch der Gesetzgeber erkannt ist unbedingt wichtig ganz klar.

00:13:03: aber im jetzigen Stadium ist natürlich erstmal entscheiden mit welchem Produkt speich an.

00:13:08: ich kann das gut nachvollziehen

00:13:10: okay und wenn Sie über Lifecycle Management nachdenken was sind da Ansätze die sie in der Industrie sehen wie man sich wirklich unterscheiden kann von dem etwas starren Ansatz, den der Gesetzgeber erst noch vorgeben

00:13:20: hat?

00:13:20: Ja das dürfte uns als Branche ziemlich leicht fallen weil der Ansatz schon sehr stark ist.

00:13:24: Also das ist ein bisschen holzschnittartig.

00:13:27: Das sind Umschichtungsmechanismus zum Ende der Laufzeit wo dann die Aktienquote reduziert und die Anleinkote erhöht wird.

00:13:35: Das müssten wir eigentlich locker übertreffen können.

00:13:38: also so viel wissen wir da schon.

00:13:40: Aber na klar es gibt ja einige Anbieter die haben schon ganz große Erfahrungen mit Lebenszyklusmodellen.

00:13:44: Die anderen werden jetzt natürlich auch entweder nachahmen oder innovativ werden, aber spielt eine ganz wichtige Rolle.

00:13:53: Und Sie hatten gesagt aktuell ist für den Kunden ja erst mal nur sichtbar die Ansparphase oder da wird drauf geachtet?

00:14:01: Das hat natürlich einen sehr langen Horizont.

00:14:03: Ich war hier über mehrere Dikaten ein.

00:14:06: Was glauben sie sind die entscheidenden Faktoren für so einen langen Anlagehorizont?

00:14:10: Das sind wir mal wieder bei den Kosten.

00:14:12: das erste was der Kunde sieht ist der Preis.

00:14:15: gut Der Kunde weiß aber auch, dass unterschiedliche Produkte unterschiedlich gepreist werden.

00:14:21: Das kennt er von allen Märkten in denen er unterwegs ist.

00:14:24: Ob er jetzt ein Auto kauft oder ein Telefon – der Preis korreliert immer mit dem Produkt!

00:14:31: Wie gut es ist und was wird alles geboten?

00:14:34: D.h.,

00:14:35: das Service wird eine ganz große Rolle spielen, denn der Gesetzgeber hat ganz bewusst entschieden, dass an Anbieterwechsel jederzeit möglich sein muss.

00:14:45: Sollte also der Kunde am Anfang eine Entscheidung treffen für einen Anbieter, weil ihnen das Produkt und die Kosten überzeugen?

00:14:52: Der Service dann aber schlecht werden.

00:14:54: Dann ist die Gefahr groß aus sich des Anbieders dass der kunde geht und sagt das habt ihr jetzt wirklich nicht gut geleicht.

00:14:59: ich muss immer da in einer batischen Leife es funktioniert alles nicht.

00:15:03: Ich gehe jetzt zu einem anderen.

00:15:05: Deswegen ist neben den kosten der zweite ganz wesentliche faktor selbstverständlich der service.

00:15:12: Das heißt wenn sie zusammenfassen würden Wie ein Kunde rausbekommt, welcher Anbieter sich lohnt oder der beste ist.

00:15:20: Sie würden gucken auf Kosten... Auf Service und dann wahrscheinlich auch irgendwo auf die Performance und den Track record im Hintergrund?

00:15:27: Ganz

00:15:27: genau!

00:15:28: So würde ich es als Kunde machen weil ich habe auch keine Kristallkugel also ich weiß ja auch nicht wie's dann am Ende ausgeht.

00:15:35: Ich bin recht zuversichtlich dass wir einige ganz raffinierte Produkte sehen werden auf der Premium Seite.

00:15:40: da bin ich schon zuversichtlich das der Markt Sein Wissen auf die Straße bringt und versucht Kunden zu überzeugen.

00:15:47: Und wir werden relativ einfach gestrickte Modelle haben beim Standardprodukt, die dann aber auch sehr günstig sind.

00:15:53: Wir sehen sie ja jetzt schon anbieter mit zehn Basispunkten, fünfzehn Basispunkten.

00:15:58: Die sind jetzt schon aus der Deckung gekommen.

00:16:00: so wird es denke ich weitergehen.

00:16:01: Es wird hoch gehen bis über Fünfzigsechzig-Basispunkte beim Standard Produkt Aber wir sind extrem günstige.

00:16:08: Ich glaube, wir sind schon langsam am Ende von unserem Podcast.

00:16:10: Viele Fragen, die auch vorkommen sind haben wir ja schon angesprochen und durchgesprochen.

00:16:14: Liebe Richter ganz herzlichen Dank dass ich für sich äh... ...für die Fragen Zeit genommen habe und die vielen Eindrücke, die sie in der kurzen Zeit drüber bringen konnten.

00:16:22: Vielen dank Herr Germann!

00:16:23: Danke schön.